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Mahdgutübertragung in Nordrhein-Westfalen


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Mahdgutübertragung in Nordrhein-Westfalen


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Fördermöglichkeiten für Mahdgutübertragung

Vertragsnaturschutz

Bei Flächen, die bereits im Rahmen des Vertragsnaturschutzes gefördert werden, kann eine Zusatzmaßnahme „Aufbringen von Heu-/Trocken oder Frischmulch“ (Paket 4540) auch während der fünfjährigen Laufzeit der Fördermaßnahme vereinbart werden. Die Prämie beträgt 392,- € pro Hektar und wird einmalig für die Durchführung der Mahdgutübertragung gezahlt. Antragsteller ist hier der Bewirtschafter der Empfängerfläche. In der Regel finden solche Projekte in enger Kooperation mit der Biologischen Station statt, die ggf. das Mahdgut geeigneter Spenderflächen kostenlos zur Verfügung stellen kann. Die Prämie deckt daher vor allem die Kosten für die Flächenvorbereitung und die Verteilung des Mulchmaterials.

Weitere Informationen finden Sie im Fachinformationssystem Vertragsnaturschutz des LANUV NRW.

Förderung der Entwicklung des ländlichen Erbes im Bereich Naturschutz (Art. 57 Richtlinie)

Des Weiteren bietet sich für Flächen außerhalb einer Förderung im Vertragsnaturschutz eine Finanzierung über die sogenannte „Artikel 57 Richtlinie“ als einmalige Maßnahme zum Biotop- und Artenschutz an. Zuwendungsempfänger können hier neben natürlichen Personen (z.B. bewirtschaftender Landwirt) auch Gemeinden u. Gemeindeverbände, die NRW Stiftung, juristische Personen des privaten u. öffentlichen Rechts (außer Land u. Bund) sowie Biologische Stationen u. weitere sein (siehe Art. 57 Richtlinie, 4).

Es handelt sich um eine Projektfinanzierung mit einem Zuschussanteil von 80% bei Maßnahmen in Natura 2000- und Naturschutzgebieten. Die Bagatellschwelle beträgt bei Gemeinden u. Gemeindeverbänden 12.500,- € und bei sonstigen Antragstellenden 1.000,- €. Ggf. sind daher mehrere (auch verschiedene) Fördermaßnahmen in einem Antrag zusammen zu fassen. Der Förderantrag ist an die Bezirksregierung zu richten. Eine enge Abstimmung mit der Biologischen Station und/oder der Gemeinde/dem Gemeindeverband wird empfohlen.

Im Anschluss ist eine Förderung der fortlaufenden extensiven Pflege/Bewirtschaftung im Rahmen des Vertragsnaturschutzes grundsätzlich möglich.

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